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Mikroabenteuer mit Kindern – 5 gute Gründe

Abenteuer vor der Haustür sind nicht weit weg und liegen voll im Trend. Ein normales Wochenende reicht für ein Mikroabenteuer mit Kindern völlig aus, um einen Schritt aus dem Alltag herauszutreten, neue Erfahrungen zu sammeln und als Familie daran zu wachsen. Rein in die Natur ist das Ziel! 

Los geht’s:

1. Mikroabenteuer sind einfach!

„Ein Mikroabenteuer ist kurz, einfach, lokal, günstig und gleichzeitig lustig, herausfordernd und lohnend“ schreibt Christo Foerster in seinem Buch. Es geht darum, den einen Schritt vor die Tür zu wagen und es ohne zu zögern, mal zu „tun“. Das wichtigste Ziel ist es, Zeit in der Natur zu verbringen. Da die kleinen Abenteuer meist in unmittelbarer Nähe zur Haustür beziehungsweise nicht weit davon entfernt sind, fällt es leicht zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf Achse zu sein. Als Kind habe ich die Fahrten mit der örtlichen Bimmelbahn geliebt. Es war ein richtiges Highlight. Der „Entdeckermodus“ startet bereits am Anfang der Tour und vielleicht erlebst du hierbei schon die erste kleine Herausforderung, die ihr als Familie zu bewältigen habt. Der Schritt hinaus aus dem Alltag ist getan.  Es ist nur wichtig, dass ihr etwas auswählt, was zu euch passt. Was etwas ungewöhnlich und spannend ist und für euch ein Erlebnis in der Natur bietet. Hast du mit deinen Kindern schon einmal nachts im Garten gezeltet? Oder nur im Schlafsack auf dem Balkon oder der Terrasse geschlafen? Einfach mal machen! Was wird dein erstes Mikroabenteuer mit Kindern?

2. Mikroabenteuer sind auch nachts draußen!

Es muss ja nicht gleich ein Biwak unter freiem Sternenhimmel sein. Auch wenn das sicherlich eine der unmittelbarsten Erfahrungen für uns alle wäre, lieben Kinder ein kuscheliges Nest. Ein naturnaher Übernachtungsplatz findet sich heutzutage viel leichter, als es auf den ersten Blick aussieht. Das nordische Jedermannsrecht gibt es bei uns zwar nicht, aber die vorhandenen Trekkingplätze geben einem ein ähnliches Gefühl. Hast du schon einmal einen Trekkingplatz entdeckt? Sie liegen oft im Wald, in einem Naturschutzgebiet oder in einem Naturpark. Die genauen Koordinaten dieser Plätze und eine Wegbeschreibung erhältst du meist erst mit der Buchung. Die erste kleine Herausforderung ist es daher, den Platz zu finden. Gute Planung ist wichtig, denn oft haben die Plätze keinen Wasseranschluss und Strom ist logischerweise auch nicht vorhanden. Stattdessen gibt es Kompost-Toilette, Feuerstelle und Abenteuer-Feeling pur. Und das oft nur wenige Kilometer von der Zivilisation entfernt. Die Trekkingplätze im Pfälzer Wald findest du hier

3. Mikroabenteuer sind umweltfreundlich!

#LeaveNoTrace ist definitiv ein wichtiger Grundsatz für die kleinen Mikroabenteuer mit Kindern. Da wir mitten in der Natur sind, ist es eine Selbstverständlichkeit die Spuren, sprich Müll, wieder mitzunehmen. Möglichst wenig Abdrücke zu hinterlassen und sich darüber innerhalb der Familie auszutauschen, kann der Einstieg in Low Waste werden. Tipps für ein Zero-Waste Picknick findest du im Blog von My Little Steps.

4. Ein Mikroabenteuer macht die Welt bunter!

Bist du erstmal mit den Kindern draußen und in der Natur unterwegs, fallen sie dir bestimmt auf: die bunten Flecken und die kahlen Stellen. Da könntest du doch glatt auf die Idee kommen ein bißchen nachzuhelfen. Bunte, heimische Sommerblumen sorgen für pflanzliche Artenvielfalt und unterstützen unsere Insektenwelt – nicht nur im eigenen Garten sondern auch auf vergessenen Brachflächen.  Du musst jetzt nicht mit Samentüte unterwegs sein und überlegen welche Stelle nun die beste ist. Seedballs gibt es schon seit den Guerilla Gärtnern in den 70ern, die New York bunter machen wollten. Dabei handelt es sich um spezielle Samenbomben, die nur auf die passenden Bedingungen warten, um aufzublühen. In der Seedball-Manufaktur wirst du bestimmt fündig. Mein Tipp: einige Kugeln in der Nähe einpflanzen, um regelmäßig nachschauen zu können.  Denn Kinder lieben es, ihr eigenes Experiment zu beobachten.

5. Mit Mikroabenteuer  Komfortzonen überwinden! 

Ist der erste Schritt getan und die Türschwelle überwunden, ist das  herrliche Gefühl von Freiheit nicht weit. Mit kleinen Ausflügen in die Natur, den ersten Übernachtungen draußen und den genommenen Hürden, verlagert sich die Komfortzone. Denn „sobald du aus der Tür trittst, liegt der schwerste Teil hinter dir“ sagt Christo Foerster. Das stimmt! Es sind die kleinen Herausforderungen, die einen als Familie zusammenwachsen lässt.

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Fazit

Die Grundidee hinter den Mikroabenteuern ist das wichtigste: Raus in die Natur!

Beschäftige dich nicht mit Details zur Ausrüstung, nimm das, was du hast, und starte mit einem kleinen Abenteuer. Vor die Tür gehen, einfach mal machen und nicht davon träumen, wie es wohl wäre, wenn….

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